Aktuelles

23.11.2018

Augenpraxis Gronau besucht Kindergarten

Diese Woche besuchte die Orthoptistin Birgitt Großecappenberg gemeinsam mit der medizinischen Fachangestellten Silke Schulze Dinkelborg von unserem Praxisstandort Gronau den Kindergarten St. Marien in Epe. 52 Kinder zwischen 1 und 6 Jahren nahmen an der Augenuntersuchung teil. Es wurde Stereosehen mit dem Lang-Test gemessen sowie mögliche Fehlsichtigkeiten der Kinder dank des mobilen Auto-Refraktometers Plusoptix.
Die Kinder machten hervorragend mit und auch die Kindergartenleitung Maria Wesker zeigte sich begeistert: „Wir freuen uns über die Möglichkeit, diese Untersuchung in unseren Räumen durchzuführen und sind dem Team der Augenpraxis Gronau sehr dankbar dafür. Heute sind fünf Kinder aufgefallen, denen eine weitergehende Untersuchung empfohlen wird.“ Es seien bei Untersuchungen in Kindergärten immer wieder Kinder mit mittelstarken bis starken Auffälligkeiten dabei, erklärt Birgit Großecappenberg. Daher befürworte sie sehr die Kindertagesstätten in der Region regelmäßig zu besuchen, um darauf aufmerksam zu machen. „Der Zahnarzt kommt schließlich auch regelmäßig in den Kindergarten. Da wäre es wünschenswert, wenn auch jährliche Augenuntersuchungen im Kindergarten eingeführt werden könnten“.


Im Idealfall besuchen Kinder die Sehschule in einer Augenpraxis erstmals bis zum zweiten Lebensjahr. In der Sehschule beschäftigt sich ein(e) Orthoptist(in) mit der Vorsorge und Untersuchung der Sehentwicklung und des beidäugigen Sehens. Denn liegt die Sehkraft nicht bei 100% oder es fallen andere Sehfehler auf, bleibt genug Zeit um diese bis zum Grundschulalter intensiv zu behandeln. Während der Grundschulzeit ist die Sehentwicklung bei Kindern abgeschlossen und sollte 100% betragen.
Wenn die Sehentwicklung abgeschlossen ist, können die Augenärzte leider auch keine Verbesserungen mehr erreichen. Die Folge ist eine dauerhafte, erhebliche Sehminderung des Auges bis hin zur einseitigen funktionellen Blindheit und das räumliche Sehen ist dann nicht mehr möglich.


Was ist ein(e) Orthoptist(in)?
Die Aufgabe der Orthoptistin beinhaltet die Vorsorge (Prävention), die Untersuchung (Diagnose) und die Behandlung (Therapie) der Sehentwicklung und Störungen des ein- oder beidäugigen Sehens (Pleoptik/Orthoptik). Untersucht und behandelt werden Patienten aller Altersgruppen mit
- Schielerkrankungen (Strabismus)?
- Sehschwächen (Amblyopie)?
- Augenzittern (Nystagmus)
- Augenbewegungsstörungen (Paresen)
- Lidanomalien