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Intraokularlinse (IOL)
Eine Intraokularlinse (IOL) ist eine künstliche Linse im Auge, die nach Entfernung der natürlichen Linse (Aphakie) im Rahmen der Operation des Grauen Stars (Katarakt) implantiert wird. 1949 wurde die erste Intraokularlinse Harold Ridley implantiert.
Nicht selten finden die Intraokularlinse (IOL) Anwendung bei der Operation des Grauen Stars (Katarakt). Bevor die Intraokularlinse implantiert wird, wird die natürliche und erkrankte Linse des Auges entfernt. Durch diese Operation kann das Sehvermögen fast vollständig wieder hergestellt werden. Intraokularlinsen finden allerdings auch Einsatz bei der Korrektur von Fehlsichtigkeiten, allerdings wird hier die natürliche Linse des Auges nicht herausgenommen und durch die künstliche Linse ersetzt, sondern diese wird zusätzlich implantiert. Dabei handelt es sich um sogenannte phake Intraokularlinsen. Diese Methode findet allerdings nur Anwendung, wenn tatsächlich eine hochgradige Fehlsichtigkeit vorliegt, die nicht mit einer Laseroperation korrigiert werden kann. 
Bei der Entwicklung und Herstellung von Intraokularlinsen finden verschiedene Materialien Anwendung wie beispielsweise Acryl oder Silikon. Auch werden mehrere Arten an Intraokularlinsen unterschieden wie die Vorderkammerlinse und die Hinterkammerlinse. Verschiedene optische Eigenschaften stellen zusätzliche Kriterien in der Auswahl der richtigen Intraokularlinsen dar. Die für den jeweiligen Patienten richtige Linse wird vom Augenchirurg anhand der vorliegenden Diagnose ausgewählt.
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