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Einheitlicher Bewertungsmaßstab (EBM)
Ambulante Leistungen in der gesetzlichen Krankenversicherung werden nach dem Verzeichnis Einheitliche Bewertungsmaßstab (EBM) abgerechnet. Der EBM 2008 trat zum 1. Januar 2008 in Kraft. Seit dem 1. Januar 2009 ist die neue morbiditätsbezogene Euro-Gebührenordnung der gültige EBM. Dieses bundesweit geltende Vergütungssystem der ambulanten Versorgung umfasst sämtliche medizinische Leistungen, die Ärzte und Psychotherapeuten zu Lasten der gesetzlichen Krankenversicherung abrechnen dürfen. Der Wert der verschiedenen Leistungen wird im EBM über Punktzahlen ausgedrückt. 
Der EBM bestimmt als Honorarordnung den Inhalt der abrechnungsfähigen Leistungen, dabei wird der Wert der verschiedenen Leistungen über Punktzahlen ausgedrückt. Soweit möglich sind die Leistungen mit Angaben für den zur Leistungserbringung erforderlichen Zeitaufwand des Vertragsarztes zu versehen. Der EBM wird von der Kassenärztliche Bundesvereinigung und dem GKV-Spitzenverband im Bewertungsausschuss der Ärzte auf Bundesebene vereinbart.
 
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