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Anästhesiologie
Die Anästhesiologie ist ein medizinisches Fachgebiet und umfasst Anästhesieverfahren (Allgemein-, Regional- und Lokalanästhesie) einschließlich deren Vor- und Nachbehandlung, die Aufrechterhaltung der vitalen Funktionen während operativer und diagnostischer Eingriffe sowie die Intensivmedizin, die Notfallmedizin und die Schmerztherapie.
Die Anästhesiologie hat ihre Wurzeln in der Anästhesie. Am 30. März 1842 wird die erste Äthernarkose durch Crawford Williamson Long angewendet. Innerhalb Deutschlands kommt die erste Äthernarkose am 24. Januar 1847 durch Heinrich E. Weikert und Carl F.E. Obenaus in Leipzig zur Anwendung. Am gleichen Tag bediente sich auch Johann Ferdinand Heyfelder in Erlangen dieser neuartigen medizinischen Technik.
Mit Anästhesie wird gleichermaßen der hervorgerufene Zustand der Empfindungslosigkeit zum Zweck einer operativen oder diagnostischen Maßnahme bezeichnet als auch die medizinischen Verfahren, um diesen herbeizuführen. Sie ist Teilgebiet der Anästhesiologie. Traditionell werden dabei die Komponenten Schmerzausschaltung (Analgesie), Bewusstseinsverlust (Hypnose), Dämpfung vegetativer Funktionen sowie gegebenenfalls die Muskelentspannung (Muskelrelaxierung) verstanden. Dies geschieht mit Hilfe unterschiedlicher Medikamente (Anästhetika).
 
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