Überschrift

Glossar


0-9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W XY Z

Adaptation
Passt sich das Auge verschiedenen Lichtverhältnissen durch Änderung der Pupillenweite und der Netzhautempfindlichkeit an, nennt sich das Adaptation. Somit hat das Auge die Fähigkeit, sich an unterschiedliche Helligkeiten (Leuchtdichten) anzupassen. Zuständig dafür sind Sinnesrezeptoren auf der Netzhaut und die Pupille, deren Öffnung sich je nach Helligkeit verkleinert oder weitet.
Auch bei unterschiedlichen Beleuchtungsstärken muss das Auge Bilder erzeugen. Bei hohen Lichtstärken genügt eine geringe Empfindlichkeit, bei geringen Lichtstärken sollte das Auge sensibler für das wenige Licht sein. Diese Fähigkeit nennt sich Dunkeladaptation. Der Effekt tritt beispielsweise auf, wenn man vom hellen Tageslicht in einen abgedunkelten Raum geht.
Wesentlich schneller erfolgt die Helladaptation, also der schnelle Übergang von der Dunkelheit ins Tageslicht - rund eine Minute dauert dieser Prozess. Dabei werden die Rezeptoren stark gereizt und geblendet.
 
« Abrollstrecke     Aderhaut »