Augen-Zentrum-Nordwest, Augenklinik am St. Marien-Krankenhaus

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Hornhauttopographie

Bei einer Hornhauttopographie wird eine "Landkarte" der Hornhaut-Oberfläche farblich und bildlich erstellt. Beurteilt werden so die Krümmungsradien der Hornhaut-Oberfläche sowie das Maß einer Hornhautverkrümmung. Mit Hilfe der Hornhauttopographie können bestimmte Augenerkrankungen, wie der Keratokonus, eine krankhafte Veränderung der Hornhaut, festgestellt werden. Diesen Namen trägt auch das Gerät mit dem Untersuchung durchgeführt wird. Dabei wird von dem Keratoskop ein Muster auf die Hornhautoberfläche projeziert, das beobachtet werden kann. Die Untersuchung erfolgt kontaktlos und  ist innerhalb weniger Minuten abgeschlossen. Der Kopf muss auf eine Kinn- und Stirnstütze gelegt werden, einige Lidschläge verteilen den Tränenfilm gleichmäßig auf dem Auge. 
Die Bilder werden dann von einer hochauflösenden Kamera aufgenommen und analysiert.  
Die Hornhauttopographie wird bei folgenden Befunden und Erkrankungen durchgeführt:
  • Hornhautverkrümmung (Astigmatismus)
  • Keratokonus (Hornhautverdünnung mit Verwölbung)
  • Verletzungen der Hornhaut
  • bei Anpassung von Kontaktlinsen
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