Augen-Zentrum-Nordwest, Augenklinik am St. Marien-Krankenhaus

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02.05.11

Keine Angst vor dem Grauen Star

Augen-Zentrum-Ahaus

Das Augen-Zentrum-Ahaus, die Augenklinik am St. Marien-Krankenhaus, beteiligt sich an der bundesweiten Informationskampagne „Initiative Grauer Star – Qualität persönlich sehen“.

Manchmal ist es das Gefühl, beim nächtlichen Autofahren zunehmend von den entgegenkommenden Fahrzeugen geblendet zu werden, das als Erstes auffällt. Später wirkt die Welt „wie durch einen Nebelschleier“. Farben verlieren ihre Leuchtkraft, die Kontraste werden schwächer. Schließlich lässt die Sehschärfe deutlich nach. Fernsehen, Lesen oder das bloße Erkennen von Gesichtern wird immer schwieriger. Sehr viele Menschen in Deutschland sind von diesen schleichend auftretenden Symptomen betroffen. In den meisten Fällen lautet die entsprechende Diagnose: Grauer Star.
Jährlich werden in Deutschland ca. 800.000 Operationen am Grauen Star durchgeführt. Damit liegt die Anzahl der durchgeführten Katarakt-OPs (medizinische Bezeichnung) über der aktuellen Neugeborenen-Rate. Die Operation des Grauen Stars zählt zu den häufigsten am menschlichen Körper durchgeführten Operationen überhaupt.
„Der Graue Star ist eine ganz normale Altersveränderung der Augenlinse“, erklärt  Dr. Stefanie Schmickler vom Augen-Zentrum-Ahaus. „Davor braucht man wirklich keine Angst zu haben. In einem mikrochirurgischen Eingriff, der meist nicht länger als 15 Minuten dauert, wird die getrübte Linse entfernt und durch eine Kunstlinse ersetzt. Der Eingriff ist praktisch schmerzfrei und kann in den allermeisten Fällen sogar ambulant durchgeführt werden“, erklärt die Augenchirurgin.
„Die moderne Medizin bietet aber heutzutage noch viel mehr“, ergänzt Dr. Olaf Cartsburg. „Bislang wurde in der Mehrzahl der Operationen in Deutschland eine Standard-Linse in das Auge implantiert. Bei diesen Linsen handelt es sich selbstverständlich auch um qualitativ sehr hochwertige Linsen. Die individuellere Lösung bieten jedoch in vielen Fällen sogenannte Premium-Linsen mit individueller Zusatzfunktion. Diese innovativen Kunstlinsen sind vielfach in der Lage, dem Patienten z. B. das Fern- und Nahsehen ohne Brille zu ermöglichen oder eine bestehende Hornhautverkrümmung so auszugleichen, dass nach der Operation eine Brille überflüssig werden kann.“

„Die wichtigste Botschaft aber ist“, so erklärt Prof. Dr. Christoph Althaus, „dass man bei einer neu aufgetretenen Sehverschlechterung seinen Augenarzt konsultieren sollte. Nur ein Facharzt für Augenheilkunde verfügt über die technischen Möglichkeiten und das medizinische Know-how, das notwendig ist, um eine exakte Diagnose zu stellen und die jeweils medizinisch indizierte Therapie einzuleiten.“
Der Bundesverband Medizintechnologie e. V. (BVMed) informiert in Zusammenarbeit mit engagierten Augenärzten in ganz Deutschland im Rahmen der Informationskampagne „Initiative Grauer Star – Qualität persönlich sehen“ über die innovativen Verfahren zur Behandlung des Grauen Stars und die Möglichkeiten zur Implantation einer Premium-IOL mit Zusatzfunktionen. Das Augen-Zentrum-Ahaus wird sich aktiv an dieser Informationskampagne beteiligen. Frau Dr. Monika Kimmig führt  am 24.05.2011 um 19 Uhr einen Informationsabend im Augen-Zentrum-Ahaus zu diesem Thema durch.

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Weitere Informationen zum Thema und zur „Initiative Grauer Star - Qualität persönlich sehen“  erhalten Sie unter:

www.Initiative-Grauer-Star.de  


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