|
23.08.10
Brillenunabhängiges Sehen auch jenseits des 45. Lebenjahres
Multifokallinsen – die Gleitsichtbrille im Auge Immer mehr Menschen haben uns in den letzten Jahren mit dem Wunsch aufgesucht, ganz ohne Brille auszukommen – sei es im Rahmen der Grauen Star Operation oder sei es einfach, weil sie mit ihrer Brille nicht zurechtkamen: Jeder Mensch wird nämlich um das 45. Lebensjahr altersweitsichtig – auch der sonst Normalsichtige! Die Ursache beruht auf der nachlassenden Elastizität der körpereigenen Linse.
Menschen, die mit dem Wunsch nach einer Laser-Operation kommen und bereits jenseits der 45 Jahre alt sind, müssen wir stets darüber aufklären, dass eine Lesebrille trotz erfolgreicher Laserkorrektur für die Ferne bleibt, auch wenn unsere neue Presbyopie-LASIK hier erfolgversprechende Ansätze zeigt. Einige Patienten haben sich daraufhin für eine Multifokallinse, die ähnlich einem multifokalen bzw. bifokalem Brillenglas entspricht, entschieden. Unsere Augenärzte Gemeinschaftspraxis gehört zu den Spezialeinrichtungen, die der Focus in seiner Augenärzte Liste am 7. Juni 2010 (Heft Nr. 23/10) explizit genannt hat.
Multifokallinsen sind nicht Linsen für Jedermann. Wir gehen mit der Indikation zur Multifokallinse behutsam um – sicherlich ein Grund, weshalb wir viele zufrieden Patienten auf diesem Gebiet haben.
Eine Patientin berichtet zutreffend über das Leben mit Multifokallinsen im Auge:
Sehr geehrte Frau Dr. Schmickler, inzwischen ist ein Jahr seit meiner Augenkorrektur vergangen, und nach einigen Hoch und Tiefs kann ich nun ein abschließendes Urteil abgeben. Vorausschicken möchte ich schon mal, daß ich froh bin, diesen Schritt gewagt zu haben. Auf jeden Fall bin ich auch Ihnen sehr dankbar, daß Ihnen die Angleichung beider Augen so gut gelungen ist, die mir im Alltag ein gutes und harmonisches Sehen verschafft.
Ich komme sowohl in der Ferne als auch in der Nähe (selbst sehr kleine Dinge) ohne Sehhilfe klar, voraussgesetzt die Lichtverhältnisse stimmen! Sobald ich mal etwas nicht klar erkennen kann, suche ich zunächst eine helle Lichtquelle wie Lampe oder Fenster. Im schummrigen Restaurant, womöglich mit einer bunten Speisekarte, auch für Erläuterungen im Museum oder Preisschilder brauche ich dann doch eine kleine Lesebrille.
Doch zu allererst greife ich Ihren Tipp auf: wegsehen und mit neuem Anlauf scharfstellen und oft klappt das auch! Im Job sieht es ein wenig anders aus. Am Computer benötige ich immer eine Brille. Mit den in Ihrer Praxis ausgemessenen Werten klappt aber auch das inzwischen. Da ich aber nicht nur am Bildschirm arbeite, ist das Auf und Ab der Brille oft etwas nervig. Man braucht mit den Linsen eben sehr viel Geduld, denn an Tagen mit schlechter Verfassung spür ich meine Augen deutlich als Schwachpunkt.
Ein weiterer positiver Effekt ist, daß ich auffallend lichtunempfindlicher geworden bin. Ich trage natürlich, und das jetzt auch besonders gern, eine schicke Sonnenbrille.
Etwas schwieriger ist es wiederum im Haushalt. Die vielen unterschiedlichen Abstände machen mich beim Hantieren manchmal etwas konfus. Ich entscheide mich aber größtenteils gegen die Brille und "schwimme" dann lieber im Zwischenbereich.
Mit den besten Wünschen für weiterhin gute Erfolge verbleibe ich mit herzlichen Grüßen aus Norddeutschland, Ihre Edda Muster*
*aus Datenschutzgründen wurde der Name geändert
Aus diesem Kommentar einer unserer vielen Multifokallinsen-Patientinnen können Sie entnehmen, dass Multifokallinsen einen Kompromiss für ein brillenunabhängiges, aber nicht komplett brillenfreies Leben darstellen.
Sollten Sie sich auch für eine Multifokallinse interessieren, bitten wir dieses bei der telefonischen Anmeldung unter Tel. 02561-93000 direkt zu vermerken. Wir machen darauf aufmerksam, dass die Voruntersuchung als auch die Operation Selbstzahler -Leistungen sind und nicht von der gesetzlichen Krankenversicherung übernommen werden.
www.augenpraxis.de/nc/de/augenlasern-laserkorrektur-lasik-lasek-augen-zentrum-ahaus/laserchirurgie-linsenchirurgie-phake-linsenimplantate-ersatz/multifokallinsen.html
|