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24.09.10
Augenärzte vom Domhof verhelfen Winterswijker Krankenhaus zu Platz 2 in den Niederlanden
Dr. Boden aus Ahaus leitet dortige Augenklinik
 Dr. Karl Boden ist Leiter der Augenklinik im Streekziekenhuis Königin Beatrix.
Augenärzte operieren in Winterswijk
AHAUS/WINTERSWIJK Seit über drei Jahren leben die Ahauser Augenärzte vom Domhof und Augen-Zentrum-Ahaus den Euregio-Gedanken tagtäglich: Sie stellen die Versorgung der Augenklinik im Königin Beatrix Regionalkrankenhaus in Winterswijk vor Ort sicher.
Anfang September 2010 erschien in den Niederlanden die neue Rankingliste der Krankenhäuser. Das Streekziekenhuis Königin Beatrix rutschte von Platz 71 jetzt auf Platz 2. "Dass bei diesem Ranking die gute Organisation mit kurzer Wartezeit auf eine Graue Star Operation besonders positiv hervorgehoben wurde", so Dr. Karl Boden, "erfreut uns sehr und bestärkt beide Seiten, die Zusammenarbeit weiter auszubauen". "Als wir vor über drei Jahren dort anfingen", erinnert sich Dr. Stefanie Schmickler, "war das ein Riesenexperiment - beide Seiten waren sich nicht sicher, ob es wirklich von langer Dauer ist". Dr. Karl Boden als Leiter der Augenklinik Die Ahauser Augenärzte haben sich der Organisation in der dortigen Poliklinik, der Versorgung von Akut- und Notfallpatienten und der operativen Versorgung angenommen. Dadurch konnten Wartezeiten erheblich abgebaut werden. Bereits ein Jahr später wurde der Ahauser Augenarzt Dr. Karl Boden zum Leiter der Augenklinik im Streekziekenhuis Königin Beatrix ernannt. Er arbeitet weiterhin im Augen-Zentrum-Ahaus mit, wodurch der ständige Austausch mit dem Ziel der Optimierung fortgesetzt wird. Ahauser Krankenhaus profitiert von der Zusammenarbeit Das St. Marien Krankenhaus in Ahaus profitiert auch von der Zusammenarbeit: Patienten mit komplizierten Augenerkrankungen wie Netzhautablösung, Hornhautperforation und entgleistem Grünen Star mussten früher in das 140 Kilometer entfernte Nijmwegen geschickt werden. "Diese Patienten", so Dr. Cartsburg, "können wir in Ahaus versorgen, was sehr gut bei den Patienten ankommt."
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