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TransPRK / LASEK

In einigen Fällen, in denen der Einsatz der Lasik-Methode nicht in Frage kommt, wird ein Laserverfahren direkt an der Hornhautoberfläche angewandt. Bei dieser Behandlung wird die oberflächliche Schicht der Hornhaut (das Epithel) bei der TransPRK mit dem Laser abgetragen bzw. bei der Lasek durch eine gewebeaufweichende Flüssigkeit von dem Rest der Hornhaut abgelöst. Die Laserbehandlung erfolgt nun an der freigelegten Hornhautoberfläche.

Gründe für die Durchführung der TransPRK / Lasek-Methode sind  z.B.:

  • Eine zu geringe Hornhautdicke
  • Hornhautnarben
  • Sportarten mit direktem Körperkontakt wie z.B. Boxen

Obwohl das Endergebnis im Vergleich zur LASIK-Methode dasselbe ist, muss bei den  Oberflächenverfahren mit einem langsameren und schmerzhafteren Heilungsverlauf gerechnet werden. Dies ist der Grund, weshalb diese Methode nur in speziellen Fällen von uns angewendet wird. Allerdings entspricht der Befund nach einem Monat dem der LASIK Operation. Ab diesem Zeitpunkt gibt es wissenschaftlich keine Nachteile zum LASIK-Verfahren.

Übrigens: Eine Augenlaseroperation für Behebung von Fehlsichtigkeiten (LASIK/LASEK-Eingriff) kann als außergewöhnliche Belastung gemäß § 33 EStG steuerlich geltend gemacht werden. Ein amtsärztliches Attest ist nicht nötig. Das hat die Oberfinanzdirektion Münster am 10.07.2006 erklärt.