Das Augen-Zentrum-Nordwest ist auf Expansionskurs und nun auch mit einer Niederlassung in Burgsteinfurt vertreten. Mit dieser Erweiterung baut die Einrichtung mit Hauptsitz in Ahaus am Domhof die augenmedizinische Versorgung auf insgesamt acht Standorte im Münsterland und Emsland aus.
Einst als Augenärzte Gemeinschaftspraxis am Domhof in Ahaus gestartet, ist das Augen-Zentrum-Nordwest heute eine der größten augenmedizinischen Einrichtungen in Deutschland und wächst stetig weiter. Mit der Erweiterung des Teams um den Standort Burgsteinfurt, bei der die Augenpraxis Dres. med. Oelke mit dem Augen-Zentrum-Nordwest fusionierte, sind mittlerweile über 130 Mitarbeiter beim Augen-Zentrum-Nordwest beschäftigt. Insgesamt 12 Fachärzte und 5 Assistenzärzte sorgen an den unterschiedlichen Praxisstandorten für ein umfassendes Behandlungsspektrum in der Augenheilkunde.
Das gesamte Spektrum der Augenheilkunde
„Das Augen-Zentrum-Nordwest ist weit über die Landesgrenzen hinaus für ihre Kompetenz, Qualität und gute Organisation mit geringen Wartezeiten auf Operationstermine bekannt“, berichtet Dr. Stefanie Schmickler, die gemeinsam mit Dr. Olaf Cartsburg als geschäftsführende Augenärztin das Augen-Zentrum-Nordwest leitet.
Neben dem Kompetenz-Zentrum in Ahaus mit dem Praxisstandort am Domhof sowie der Augenklinik am St. Marien-Krankenhaus und der Belegabteilung im St. Marien-Krankenhaus trägt das Augen-Zentrum-Nordwest mit Augenarztpraxen in Gronau, Lingen, Münster, Bad Bentheim, Legden, Meppen und dem Neuzugang in Burgsteinfurt zur flächendeckenden augenmedizinischen Versorgung in der Region bei.
Zum Therapiespektrum des Augen-Zentrum-Nordwest gehören unter anderem die Operation des Grauen und Grünen Stars, Lid-Operationen, die Behandlung von schielenden Kindern und Erwachsenen sowie die Therapie bei altersbedingter Macula-Degeneration. Darüber hinaus führt das Ärzteteam die operative Korrektur von Kurz- und Weitsichtigkeit mittels Laserbehandlung und Linsenchirurgie sowie Eingriffe im Bereich der Netz- und Hornhaut durch.
Für Operationen nach Ahaus
Für Operationen wie etwa dem Grauen Star oder zur Behandlung der altersabhängigen Macula-Degeneration steht auch den Patienten der verschiedenen Standorte die angeschlossene Augenklinik des Augen-Zentrums-Nordwest am St. Marien-Krankenhaus in Ahaus zur Verfügung. Jährlich werden dort etwa 10.000 stationäre und ambulante Operationen durchgeführt.
Die Augenärztin Dr. Stefanie Schmickler vom Augen-Zentrum-Nordwest ist mit dem Best Paper Award für den Vortrag „Das Happy Patient Projekt“ von der Deutschsprachigen Gesellschaft für Intraokularlinsen-Implantation, interventionelle und refraktive Chirurgie (kurz DGII) in Berlin ausgezeichnet worden. Als internationale wissenschaftliche Gesellschaft beschäftigt sich die DGII mit den Neuerungen bei Augenoperationen.
Die sogenannten Best Paper Awards sind wissenschaftliche Veröffentlichungen in Fachzeitschriften oder wissenschaftliche Vorträge, die wegen ihrer besonderen Leistung ausgezeichnet werden. Der von der DGII ausgezeichnete Vortrag von Augenärztin Dr. Stefanie Schmickler mit dem Titel „Das Happy Patients Projekt“ beleuchtet eine Studie zur Patientenzufriedenheit, die drei Monate lang von der Augenärztin und einem Expertenteam aus sechs weiteren Fachärzten im Bereich der Augenlaser- und Linsenchirurgie bei knapp 170 Patienten durchgeführt wurde. In ihrem Vortrag führte Dr. Stefanie Schmickler für das Fachpublikum anschaulich aus, welche Patienten bei einer Implantation der sogenannten Multifokallinsen, das sind Linsenimplantate, die ähnlich wie eine Gleitsicht-Brille funktionieren, besonders zufrieden sind und zu wem diese Linsen möglicherweise weniger gut passen.
Das Augen-Zentrum-Nordwest eine der größten augenmedizinischen Einrichtungen in Deutschland
Augenärztin Dr. Stefanie Schmickler ist zusammen mit Augenarzt Dr. Olaf Cartsburg Geschäftsführerin des Augen-Zentrums-Nordwest mit Hauptsitz in Ahaus. Das Team aus zwölf Fachärzten und fünf Assistenzärzten deckt das gesamte Spektrum der modernen Augenheilkunde ab und engagiert sich auch wissenschaftlich. Mit jährlich etwa 10.000 stationären und ambulanten Operationen, etwa zur Behandlung des Grauen Stars oder der altersabhängigen Macula-Degeneration zählt das Augen-Zentrum-Nordwest zu einer der größten augenmedizinischen Einrichtungen in Deutschland.
Erkrankungen der Netzhaut können das Sehen massiv einschränken und im schlimmsten Fall Betroffene sogar erblinden lassen. Die Lebensqualität leidet und viele Patienten benötigen Hilfe, nicht nur in medizinischen Fragen: Denn wenn das Sehen immer schwerer fällt, geht es oft auch um psychologische und sozialrechtliche Fragen, um den Alltag auch weiterhin meistern zu können.
Der Verein Pro Retina Deutschland e.V. greift Betroffenen hier unter die Arme und hilft sehschwachen Menschen und deren Angehörigen ehrenamtlich. In einigen Städten bietet der Verein sogar Sprechstunden an, so auch in Ahaus. In Kooperation mit der Augenpraxis des Augen-Zentrum-Nordwest am Domhof hat jetzt das jährliche Treffen der Pro-Retina-Berater von der Regionalgruppe Ahaus/Münster stattgefunden. Auch 2012 will der Verein wieder aktiv und besonders engagiert den Betroffenen als Helfer zu Seite stehen und kann weiterhin auf die Unterstützung des Augen-Zentrum-Nordwest, eine der größten augenmedizinischen Einrichtungen in Deutschland, bauen.
Auch 2012 alle vier Wochen Sprechstunde im Augen-Zentrum-Nordwest
So wird es auch im gesamten Jahr 2012 alle vier Wochen von der Regionalgruppe Ahaus/Münster der Pro Retina Deutschland und dem Augen-Zentrum-Nordwest eine Sprechstunde für Sehbehinderte geben: Die Sprechstunde ist ein Bindeglied zwischen der medizinischen Versorgung in der Augenarztpraxis und der Sozialberatung der Patienten und deren Angehörige. Die speziell geschulten und ehrenamtlich tätigen Mitarbeitern kennen die Probleme, die eine Sehbehinderung mitbringt und bieten Patienten damit eine feste Anlaufstelle für all ihre Probleme rund um die Sehbehinderung.
Termine für die kostenlose Pro-Retina Sprechstunde im Augen-Zentrum-Nordwest am Standort Ahaus können Betroffene jederzeit unter der Telefonnummer 02561-93000 vereinbaren. Weiter Informationen finden Interessierte auch im Internet unter www.proretina.de.
Am 1. Januar 2012 ist das Versorgungsstrukturgesetz in Kraft getreten. Über die praktischen Auswirkungen diskutierte der Gesundheitspolitische Sprecher der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag und örtliche Bundestagsabgeordnete Jens Spahn im Augen-Zentrum-Nordwest mit den Augenärzten Dr. Stefanie Schmickler und Dr. Olaf Cartsburg sowie den Anästhesisten Dr. Rolf Schmeckmann und Matthias Vogt.
Spahn informierte dabei über die Möglichkeit der Zuzahlung bei sogenannten Sonderlinsen wie z.B. der Multifokallinse im Rahmen der Grauen Star Operation. "Leider können wir das noch nicht nutzen", so Cartsburg, "da das Gesetz auf Landesebene so schnell noch nicht umgesetzt werden konnte." Diese für die Patienten erfreuliche Neuerung im Rahmen des Versorgungsstrukturgesetzes erleichtert den Patienten den Zugang zu den Sonderlinsen. In einer konstruktiven Diskussion wurden außerdem Stärken und Schwächen des Gesundheitssystems beleuchtet. "Es ergibt keinen Sinn", so Wiltrud Riepe, Qualitätsauditorin und OP-Leitung, "für Leistungen schlechter bezahlt zu werden und gleichzeitig vom Robert Koch Institut in Berlin sowohl mehr Auflagen als auch Restriktionen bei der Aufbereitung von Instrumenten zu erhalten". Bei einer Führung durch die Operationssäle im Augen-Zentrum-Nordwest konnten die beiden Anästhesisten die Vorteile der anästhesiologischen Betreuung darlegen.
"Der Patient erlebt die Operation positiv", so Schmeckmann, "und der Augenchirurg kann in Ruhe seine mikrochirurgische Operation durchführen". Spahn zeigte sich sehr beeindruckt von den filigranen Instrumenten, die in der Augenchirurgie zur Anwendung kommen, wie auch vom Ambiente, das den Patienten geboten wird. Abschließend wurde auch die sogenannte Strukturpauschale angesprochen, die den operativ tätigen Augenärzten für ihre Arbeit in der Praxis eine Honorarminderung um ca. 30% einfährt. Auch über die in der Presse und Diskussionsforen viel zitierte Augeninnendruckmessung als Igel-Leistung beim Augenarzt wurde gesprochen. "Eine isolierte Augeninnendruckmessung ist ein Kunstfehler", so Dr. Stefanie Schmickler, "für eine effiziente Glaukomvorsorge gehört die Beurteilung des Sehnerven immer mit dazu. Das kann nur der Augenarzt und nur so kann ein Glaukom wirklich ausgeschlossen worden". Sofern dann ein Glaukom vorliegt, sind weitere Augeninnendruckmessungen Kassenleistungen.
Das Hammer Forum e.V. ermöglicht Kindern aus Krisengebieten medizinische Behandlung in Deutschland. Diese Kinder sind bei deutschen Gastfamilien untergebracht, sobald der stationäre Aufenthalt nicht mehr medizinisch erforderlich ist.
Die 13 jährige, stark unterernährte Enas aus dem Jemen wohnt bei einer Gastfamilie in Münster und wird vom Krankenhaus Ahaus-Vreden GmbH und dem Franziskus-Hospital in Münster wegen einer Knochenentzündung und Hüftluxation behandelt. Das Mädchen kam stark unterernährt in Deutschland an. Sie wurde in den letzten Monaten mehrfach operiert. Martin Fritz koordiniert die Aufenthalte der Kinder im Krankenhaus Ahaus-Vreden und hält mit den Gastfamilien Rücksprache. "Mir und der Gastfamilie fiel auf, dass Enas schlecht sah", so Martin Fritz. "Wir haben uns an das Augen-Zentrum-Nordwest gewandt und erhielten kurzfristig einen Termin zur Untersuchung". Hier wurde Enas ausführlich untersucht und behandelt. "Wir waren froh", so Dr. Anja Fechtrup, " dass am Ende Enas Sehvermögen durch eine Brillenverordnung wiedervollhergestellt werden konnte". Nun ging es darum, Enas ein passendes Gestell mit Gläsern zu besorgen. Optik Gillkötter erklärte sich spontan bereit, nicht nur für die benötigten Brillengläser sondern auch für ein chices Brillengestell zu sorgen. "Die Augen von Enas wurden immer größer", so Fritz Jürgen Gillkötter, "als sich Enas ein Gestell aus dem Regal aussuchen durfte". Mit der Brille sieht die Welt für Enas plötzlich ganz anders aus – ein riesiges Strahlen bewies den Erfolg der Behandlung. Leider wird die Behandlung ihrer Hüfte und der Knochenhautentzündung noch einige Wochen andauern, bevor sie dann nach fast einjährigem Aufenthalt zu ihren Eltern und Geschwistern in den Jemen zurückreisen darf.
Das Hammer Forum möchte zur Verbesserung der medizinischen Versorgung in den Krisengebieten beitragen. Hierzu sind Spender herzlich willkommen. Spenden werden bei der Sparkasse Hamm Konto 40 70 181, BLZ 410 500 95, IBAN: DE33 4105 0095 0004 0701 81, BIC: WELADED1HAM
gern entgegengenommen werden.
Aufgrund zahlreicher Nachfragen möchte das Team des Augen-Zentrum-Nordwest Sie informieren, dass Krankheitskosten, soweit sie die Zumutbarkeit überschreiten, als außergewöhnliche Belastung steuermindernd geltend gemacht werden können (Quelle: § 33 EStG). Laut einer Entscheidung der Oberfinanzdirektion Koblenz vom 22.06.2006 (Information S 2284 A) liegt einer Augenlaser-Operation (LASIK, LASEK) immer eine Fehlsichtigkeit und damit eine Krankheit zugrunde. Die Operation stellt eine wissenschaftlich anerkannte Heilbehandlung zur Fehlsichtigkeit dar, die auch ohne Vorlage eines amtsärztlichen Attests als außergewöhnliche Belastung nach § 33 EStG anerkannt wird. Wir empfehlen Ihnen, sich zur Klärung Ihrer steuerlichen Situation an Ihren Steuerberater zu wenden. Diese Absetzbarkeit bezieht sich auch auf andere Verfahren zur Behandlung der Fehlsichtigkeit, z.B. Einsetzen von phake Linsen.
Eine neu in das Web gestellte Seite (www.iGel-monitor.de) führt zur Verunsicherung von Patienten. Bei den auf dieser Website dargestellten IGel-Leistungen wird auch der Sinn und Nutzen der Messung des Augeninnendrucks zur Früherkennung eines Glaukoms hinterfragt. Anmerkung: Das Glaukom stellt in der westlichen Welt die zweithäufigste Hauptursache für Erblindung dar und kann, wenn es früh erkannt wird, in den meisten Fällen erfolgreich behandelt werden.
Hierzu bietet der Augenarzt eine Untersuchung an, das sogenannte Glaukomscreening. Diese besteht aus einer Augeninnendruckmessung und gleichzeitiger Beurteilung des Sehnervenkopfes. Die neue in das Web gestellte Seite meint, dass diese Vorsorgeleistung unsinnig sei. "Leider ist von den Verfassern dieser Seite die Untersuchung beim Augenarzt nicht richtig wiedergegeben worden", so Dr. Olaf Cartsburg vom Augen-Zentrum-Nordwest, " Auf der Website wird nicht das Glaukomscreening, das jeder Augenarzt anbietet und das aus der Kombination von Sehnvervenkopfbeurteilung (=Papillenbeurteilung) und Augeninnendruckmessung besteht, besprochen, sondern allein nur die Augeninnendruckmessung". Die isolierte Augeninnendruckmessung (=Tonometrie) wird von keinem Augenarzt angeboten, sondern von den Augenärzten sogar als Kunstfehler bezeichnet.
Die isolierte Tonometrie, d.h. ohne Beurteilung des Sehnervenkopfes, bieten nur z.B. Arbeitsmediziner oder Optiker an. "Wir Augenärzte würden uns sogar freuen", so Dr. Stefanie Schmickler vom Augen-Zentrum-Nordwest, "wenn es uns durch die Fehldarstellung dieser Website gelingt, das qualitativ hochwertige und aussagekräftige Glaukom-Screening beim Augenarzt bekannter zu machen!"
Nur bei der augenärztlichen Untersuchung, bestehend aus Messung und Beurteilung des Sehnervenkopfes, kann das Glaukom erkannt werden kann, was Optiker und Arbeitsmediziner nicht durchführen können: "Augen auf zum Augenarzt"!
Norbert Deckers, Studiendirektor am Berufskolleg für Technik Ahaus, einen neuen Desinfektionsmittelspender an die Zentralpraxis des Augen-Zentrums-Nordwest in Ahaus. Die Geschäftsführer des Augen-Zentrums-Nordwest, Dr. Stefanie Schmickler und Dr. Olaf Cartsburg, nahmen den modernen, im schlichten Grau gehaltenen Desinfektionsmittelspender stolz in Empfang, der nun im Eingangsfoyer der Augenpraxis seinen Platz gefunden hat. Der Desinfektionsmittelspender war unter Vorgabe des Architektenbüros Steggemann aus Ahaus von zwei Studenten der Fachschule für Holztechnik Ahaus als Unterrichtsprojekt gebaut worden. "Die besondere Herausforderung für die Schüler lag darin," erklärt Deckers, "die Spender nicht nur gemäß den hygienischen Anforderungen sondern auch stimmig zur räumlichen Ausstattung zu konstruieren." "Hygiene spielt in Krankenhäusern und Arztpraxen eine enorme Bedeutung," erklärt Dr. Stefanie Schmickler. "Schon Jahre vor anderen Einrichtungen in der Umgebung haben wir im Augen-Zentrum-Nordwest mit Desinfektionsmittelspendern den Weg in die Zukunft gezeigt. Natürlich freuen wir uns heute ganz besonders über den neuen Spender und die gute Zusammenarbeit mit dem BTA," fügt die Ahauser Augenärztin hinzu.
Das Augen-Zentrum-Nordwest hat sich an einer Multicenterstudie der OcuNet Gruppe und der Universität Witten/Herdecke beteiligt, welche sich mit der Qualitätssicherung in der Kataraktchirurgie beschäftigt. Die Ergebnisse der Studie setzen hohe internationale Standards und wurden nun auch in der Ophthalmology veröffentlicht, einer der renommiertesten Fachzeitschriften in der Augenheilkunde, die von der American Academy of Ophthalmology herausgegeben wird.
Weitere Informationen finden Sie unter folgendem Link:
http://ocunet.de/presse/PM_112011_Katarakt_benchmarks_Ophthalmology.html
Die Altersabhängige Makuladegeneration (AMD) hat sich zu einer augenheilkundlichen Volkskrankheit entwickelt, an der allein in Deutschland etwa 4,5 Millionen Menschen erkrankt sind. Mit dem Augen-Zentrum-Nordwest gibt es im Münsterland ein renommiertes Kompetenzzentrum für die Behandlung von AMD, in der Patienten nach den neuesten Erkenntnissen der medizinischen Forschung behandelt werden. „Doch AMD ist eine ernsthafte Krankheit, die nicht nur nach medizinischen Antworten verlangt,“ erklärt Dr. Olaf Cartsburg vom Augen-Zentrum-Nordwest.
Auf dem AMD-Informationsabend in der Augenklinik am St. Marien-Krankenhaus am Donnerstag, den 17.11.2011, kamen deswegen nicht nur Mediziner und Fachärzte zu Wort: Als besonderer Gastredner sprach der Gründer des AMD-Netz NRW eV., Prof. Dr. Heribert Meffert. Der Wirtschaftswissenschaftler, Universitätsdozent und Vorsitzender mehrerer Stiftungen ist international vor allem als Marketingexperte bekannt. Meffert, der selbst seit 2005 an AMD erkrankt ist, engagiert sich seit über zehn Jahren mit Herz und Seele für das Thema AMD.
„Die Krankheit AMD erfordert von den Betroffenen und ihren Angehörigen, sich auf ein Leben mit Einschränkungen einzustellen,“ so Meffert. Mit Hilfe des AMD-Netz NRW soll erkrankten Menschen geholfen werden, Fragen auf ihre vielen Fragen zu finden. Wo finde ich die richtigen Fachärzte? Welche Hilfsmittel gibt es? Wo finde ich regionale Versorger? „In vielerlei Hinsicht schließen wir damit die Brücke zwischen medizinischer und sozialer Versorgung,“ erläutert Meffert. Gleichzeitig dankte er Dr. Stefanie Schmickler und Dr. Olaf Cartsburg für die enge Zusammenarbeit beim Aufbau des AMD-Netz NRW. Überhaupt seien die AMD-Patienten in Ahaus und Umgebung mit dem Augen-Zentrum-Nordwest sowie der engen Partnerschaft zur Selbsthilfeorganisation Pro Retina, die regelmäßig Sprechstunden in der Augenpraxis Ahaus abhält, ausgezeichnet versorgt.
Zu einer Einführung, was die Telemedizin in der Neuen Mitte in Legden macht, hat das Augen-Zentrum-Nordwest diese Woche die benachbarten Arztpraxen aus Legden eingeladen.
Das Augen-Zentrum-Nordwest hat im Gesundheitszentrum in Legden eine Kamera aufgestellt, mit der die Netzhaut berührungs- und schmerzfrei ohne Erweiterung der Pupillen fotografiert werden kann (=Funduskamera). Für einen ersten Check der Netzhaut entfällt also die lästige Terminvereinbarung mit Wartezeit in einer Augenarztpraxis.
"Durch diese schmerzfreie Untersuchung können zum Beispiel Diabetiker ihre Augen kontrollieren lassen", so Dr. Stefanie Schmickler, "die Fotos von beiden Augen werden digital nach Ahaus zu uns in das Augen-Zentrum-Nordwest im Domhof übermittelt und hier befundet". Der Patient erhält dann auf dem Postweg Bescheid, ob seine Netzhaut gesund ist oder ob eventuelle bereits Veränderungen vorhanden sind, die dann eine Vorstellung beim Augenarzt erforderlich machen.
"Mit der Netzhautkamera können wir auch eine altersabhängige Maculadegeneration, Gefäßveränderungen z.B. durch Bluthochdruck, die auf ein erhöhtes Schlaganfallrisiko hinweisen können als auch Veränderungen am Sehnerven erkennen", so Dr. Olaf Cartsburg im Rahmen der Einführung. Anschließend konnten sich die Anwesenden von der Betriebswirtin im Gesundheitswesen, Diana Laukötter, die von verschiedenen Reading Centers in den USA zertifiziert ist, ihre Netzhaut fotografieren lassen. Die Befundung erfolgte dieses Mal unmittelbar vor Ort durch die beiden anwesenden Geschäftsführer des Augen-Zentrum-Nordwest, Dr. Stefanie Schmickler und Dr. Olaf Cartsburg. Das Konzept der Telemedizin haben beide Augenärzte im Koningin-Beatrix-Streekziekenhuis in Winterswijk kennen und schätzen gelernt, wo dieser Weg des Netzhautscreenings bereits seit Jahren erfolgreich begangen wird. Einziger Wermutstropfen: Diese Leistung, die Zeit und Wege spart, ist eine individuelle Gesundheitsleistung und kostet mit der Befundung 30,00€.
Termine für ein Netzhautfoto in der Königstrasse 1 können über die Telefonzentrale des Augen-Zentrum-Nordwest, Tel. 02561-93000 vereinbart werden.
Zum zweiten Mal in Folge wurde Dr. Stefanie Schmickler vom Augen-Zentrum-Nordwest in die renommierte Focus-Liste im Bereich "Refraktive Chirurgie und Katarakt" aufgenommen. Die aktuelle Focus-Liste 2011 zeigt die 1.500 besten und empfehlenswertesten Ärzte in Deutschland aus den unterschiedlichsten Fachbereichen auf. Sie basiert auf umfangreichen Umfragen und Interviews von Medizinern und Patienten im ganzen Bundesgebiet. Im Zentrum steht dabei stets die Frage: "Von wem würden Sie sich behandeln lassen?" Nicht nur Patienten sondern auch Ärzte nutzen die Focus-Liste seit Jahren als zuverlässige Referenz für medizinische Expertise in Deutschland.
Die Listung von Frau Dr. Schmickler - als einzige Ärztin aus Ahaus und Umgebung - unterstreicht die hohe Kompetenz und Qualität der augenheilkundlichen Versorgung im Augen-Zentrum-Nordwest.
"Natürlich ist man stolz, in so einer exkusiven Medizinerliste aufgeführt zu werden," erklärt Schmickler. "Dennoch muss man sich immer bewußt sein, dass gute Medizin immer auch eine Teamleistung ist," so die Ahauser Ärztin weiter. Dr. Stefanie Schmickler ist neben Dr. Olaf Cartsburg Geschäftsführerin des Augen-Zentrum-Nordwest, das mit einem Team aus 14 Fachärzten und über 130 Mitarbeitern die Augenklinik am St. Marien-Krankenhaus in Ahaus und sieben weiteren Augenarztpraxen im Münsterland, u.a. ein Standort für Telemedizin, und im Emsland unterhält.