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10.08.2017

Sehen ohne Brille - Wie hoch ist das Risiko einer Hornhautentzündung?

Sind Sie Brillenträger? Dann haben Sie bestimmt schon das ein oder andere Mal Ihre Brille als störend empfunden. Ob im Schwimmbad oder weil bereits der kleinste Fettfleck, jedes Staubkorn auf dem Glas Ihr Sehen beeinträchtigt, oder vielleicht auch, weil die Nasenflügel bzw. Brillenbügel drücken - Es gibt einfach immer wieder Situationen, in denen eine Brille stören kann. Kontaktlinsen können hierbei eine Lösung sein. Aber auch eine Augenoperation zur Behebung der Fehlsichtigkeit ist eine echte Alternative.
Viele Brillenträger, die Augenlasern oder Kontaktlinsen in Betracht ziehen, machen sich natürlich über die Risiken und Nebenwirkungen Gedanken. In diesem Zusammenhang wird häufig eine Hornhautentzündung (Keratitis) erwähnt.
Sie ist viel seltener, aber auch gefährlicher als die Bindehautentzündung ohne Hornhautbeteiligung, da die Hornhautentzündung das Sehvermögen auch auf Dauer beinträchtigen kann. Eine intakte Hornhaut wird durch ihr Abwehrsystem geschützt, weshalb eine Entzündung häufiger bei einer beschädigten Hornhaut auftritt.

Symptome der Keratitis sind rote Augen, Brennen, Schmerzen ein Fremdkörpergefühl im Auge. Bei jedem Verdacht sollte umgehend ein Augenarzt aufgesucht werden. Es gilt, die Infektion rechtzeitig zu erkennen und gezielt zu behandeln. Je nach Ursache wird die Entzündung mit antibiotischen Augentropfen, Salben oder auch Tabletten behandelt. Bleibt die Hornhautentzündung unbehandelt, droht im schlimmsten Fall eine Hornhauttransplantation.

Innerhalb der letzten zehn Jahre haben Augenärzte immer wieder untersucht, ob Kontaktlinsenträger oder Patienten nach einer LASIK-Operation ein erhöhtes Risiko aufweisen an einer Keratitis zu erkranken. Die neueste Studie zu diesem Thema wurde in der Januar Ausgabe des Fachmagazins JCRS (Journal of catarct & refractive surgery) veröffentlicht. Besonders beruhigend ist die Erkenntnis, dass die mikrobielle Keratitis eine sehr seltene Nebenwirkung ist. Bei fehlsichtigen Patienten, die seit einem Jahr Kontaktlinsen tragen ist das Risiko einer Hornhautentzündung identisch mit dem eines postoperativen LASIK-Patienten. Einziger Unterschied zwischen den beiden: Über einen längeren Zeitraum betrachtet, erhöht sich das Risiko einer mikrobiellen Keratitis für Kontaktlinsenträger, vor allem bei Dauertragelinsen.

Eine regelmäßige Patientenbefragung im Zuge unseres strengen Qualitätsmanagements zeigt übrigens, dass wir im Augen-Zentrum-Nordwest eine fast 100%ige Patientenzufriedenheit nach Operationen zur Behebung Ihrer Fehlsichtigkeit erreichen. Sollten Sie sich auch für eine (Femto-)LASIK interessieren, laden wir Sie gerne ein, an einem unserer kostenlosen Info-Abende ‚Augenlasern & Co: Sehen ohne Brille’ teilzunehmen. Dort bieten unsere Augenärzte Ihnen einen Einblick in die moderne Augenlaser- und Linsenchirurgie und geben Ihnen ausreichend Zeit für Ihre Rückfragen.