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18.03.2015

Partielle Sonnenfinsternis über Deutschland

Augenärzte warnen vor möglichen Gefahren

Wenn sich kommenden Freitag der Mond zwischen Erde und Sonne schiebt, werden weltweit Millionen von Menschen dieses Naturschauspiel am Himmel verfolgen. Bei der Beobachtung einer Sonnenfinsternis ist jedoch – wie bei Sonnenbeobachtungen generell – größte Vorsicht geboten. Auch wenn in Deutschland nur eine partielle Sonnenfinsternis zu sehen sein wird, warnen Augenärzte nachdrücklich davor, mit bloßem Auge oder einem ungefilterten optischen Gerät wie Fernglas oder Teleskop direkt in Sonne zu schauen. Gravierende Augenschäden könnten die Folge sein. „Im schlimmsten Fall droht der totale Sehverlust“, so VSDAR-Präsidentin Dr. Stefanie Schmickler vom Augen-Zentrum-Nordwest in Ahaus. Selbst wenn die verdunkelte Sonne nicht mehr blendet, auch bei einer Sonnenfinsternis gelangt immer noch starkes Sonnenlicht in die Augen.
„Das durch die Hornhaut und Augenlinse gebündelte Licht trifft mit hoher Energie auf die Netzhaut. Die Folge sind Verbrennungen, die zu schweren bleibenden Sehschäden führen können.“

Experten raten zu spezieller Brille

Da normale Sonnenbrillen keinen ausreichenden Schutz bieten, raten Experten zu Spezialbrillen, sogenannten „Sofi“-Brillen, die man beim Optiker oder im Internet bestellen kann. Hier gilt es jedoch zu beachten, dass die Brille gemäß der Vorgabe des Bundesamtes für Strahlenschutz als „sicher für den direkten Blick in die Sonne“ gekennzeichnet ist, d.h. sie darf maximal 0.001 Prozent des Sonnenlichts durchlassen. Achtung: Beschädigungen der Folie wie Risse oder Kratzer machen die Brille untauglich. Teleskope, Ferngläser oder Kameraobjektive müssen mit entsprechenden Filtern ausgestattet werden.

Der gemeinnützige VSDAR, Dachverband hochspezialisierter Kliniken, wurde gegründet, um größtmögliche Qualität, Sicherheit und Zuverlässigkeit sowohl in der Aufklärung als auch bei der Behandlung zu erreichen. Für Interessierte, die sich über die Möglichkeiten der Refraktiven Chirurgie informieren möchten, stehen hilfreiche Informationen im Internet unter www.vsdar.de zur Verfügung.