Überschrift

10.06.2015

Kosten für LASIK/LASEK-Eingriff steuerlich geltend machen

Patienten benötigen kein amtsärztliches Attest

Schon gewusst? Die Behandlung von Fehlsichtigkeiten mittels Augenlaser (LASIK/LASEK) kann als außergewöhnliche Belastung gemäß § 33 EStG steuerlich geltend gemacht werden. Das hat die Oberfinanzdirektion Münster am 10.07.2006 erklärt.

Da einem Augenlaser-Eingriff immer eine Fehlsichtigkeit zugrunde liegt, ist die Operation dieser Krankheit eine Heilbehandlung, die auch wissenschaftlich anerkannt ist. Ein amtsärztliches Attest für die Anerkennung der Aufwendung als außergewöhnliche Belastung ist nicht notwendig.